
Mit Beginn des Schuljahres 2025/26 wurde die neue Außenstelle der 56. Oberschule in der Martin-Herrmann-Straße eröffnet. Drei fünfte Klassen, fünf engagierte Stammlehrerinnen und weitere Lehrkräfte aus dem Haupthaus und ein frischer pädagogischer Ansatz füllten das ehemalige Gebäude der 120. Grundschule schnell mit neuem Leben.
Die ersten Wochen waren geprägt von Improvisation und Teamgeist: Möbel fehlten, das Internet ließ auf sich warten, und auch die Ausstattung war noch nicht vollständig.
Dennoch gelang es dem Team vor Ort – bestehend aus Frau Matthes, Frau Georgius, Frau Schreckenbach, Frau Balde sowie Frau Hähle als Standortleitung und Frau Wiesner in der Schulsachbearbeitung – mit viel Engagement, Humor und Herzblut einen gelingenden Schuljahresstart zu ermöglichen.

In der Kennenlernwoche stand das gemeinsame Ankommen im Mittelpunkt: Rituale, Kooperationsspiele“ und erste Absprachen für den Unterricht und das Schulleben trugen dazu bei, dass sich die Schülerinnen und Schüler schnell als Teil der neuen Schulgemeinschaft fühlten. Eine Tour zum Stammhaus in der Dieskaustraße, der Besuch der nahegelegenen „Insel“ – einem dritten Lern- und Begegnungsort – sowie des Schulgartens schuf zusätzlich Verbindung und Orientierung.
Auch erste Ideen und Strukturen wie demokratisch erarbeitete Gruppenregeln, Ausleihstationen in den Klassenräumen oder die Einführung eines Klassenrats sorgten dafür, dass die Außenstelle nicht nur funktionierte, sondern mit Leben gefüllt wurde. Besonders die lichtdurchfluteten Räume und der weitläufige, begrünte Pausenhof tragen zur positiven Atmosphäre im etwas in die Jahre gekommenen Schulhaus bei.
Schritt für Schritt entsteht so ein neuer Lernort – getragen von gemeinschaftlichem Einsatz, klaren Absprachen und der Freude am Aufbau.
Text: L. Petersdorff
