Schule interaktiv

Archiv
Die aktive Zeit unseres Projektes „Schule interaktiv“ ist beendet.
Heute stehen wir traditionell mit drei anderen Mittelschulen im Austausch zu medienpädagogischen Fragen.

Das Archiv ist aus drei Seiten zusammengefasst.
Bitte wählen Sie eine Seite aus, um auf die gewünschte Seite zu springen.

Schule interaktiv

Projektbeschreibung

Mit dem Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Schule interaktiv“ unterstützt die Deutsche Telekom Stiftung ein innovatives Konzept zum Einsatz neuer Medien im Unterricht.

Ziel ist es, neue Wege des Lehrens und Lernens zu entwickeln und die Medienkompetenz von Lehrern und Schülern zu verbessern.

Durch den Einsatz moderner Technik sollen neue pädagogische Ansätze entwickelt werden, die die Interaktion zwischen Lehrern und Schülern fördern helfen.

Die Schulen nutzen zur Entwicklung des pädagogischen Mehrwerts neuer Medien eine solide technische Grundausstattung (Laptops, W-LAN, Smartboards, Lernmanagement-system, Bildungssoftware etc.), die bedarfsorientiert aufgestockt wird.

Partner:

schule_interaktiv_telekom_stiftung

Das Projekt

Projektphase

„Wir suchen hungrige Schulen!“

Mit diesen Worten begrüßte der Vorsitzende der Stiftung der Deutschen Telekom und ehemalige Bundesaußenminister, Herr Dr. Kinkel, die Gäste des Startschusses zum Modellprojekt „Schule interaktiv“.
Der offizielle Starttermin war am 28. September 2005.

An diesem dreijährigen Projekt nehmen vier Schulen aus ganz Deutschland teil.

Partner:

Ein gemeinsames Ergebnis der vier Schulen ist das „Internetzertifikat.

Transferphase

„Interaktives Dreieck“

Um die gewonnenen Erfahrungen und positiven Ergebnisse der Projektphase weitergeben zu können, hat die 56. Mittelschule ein Transferkonzept für Partnerschulen entwickelt.

Das „interaktive Dreieck“ wird gebildet von:

Etabliert haben sich verschiedene Strukturen:

  • ‚Jour fixe‘ zur Koordination und der gemeinsamen Arbeit
  • Gemeinsame Fachzirkel zum Austausch der Fachkollegen
  • Second-Level-Fortbildungen und schulinterne Fortbildungen
  • Netzwerk- und Regionaltreffen sowie Coachingberatung


Die Praxis

Pfiffikus-Wettbewerb

Am 17.12.2010 um 6.55 Uhr, also viel zu früh für einen normalen Schultag, trafen sich Nicole, Felix, Marwin, Pierre, Maximilian und Christopher auf dem Kirchplatz, um zu einem Wettkampf der besonderen Art aufzubrechen. Pfiffikusse, umgangssprachlich für schlaue Menschen, waren gefragt. Ihre Streitfelder waren mathematischer, geografischer, biologischer, physikalischer und chemischer Natur. Austragungsort war die 125. Mittelschule in Leipzig, eine unserer Partnerschulen vom interaktiven Dreieck.
Von 8.00 bis 12.00 Uhr dauerte das Ringen um die besten Plätze. Jeweils 30 Minuten galt es in jedem Fach sein Bestes bei den recht anspruchsvollen Aufgaben zu geben.
Neben Kontakten zu anderen Mitstreitern aus der 125. MS sowie der Mittelschule Kitzscher knüpfend, konnten die jüngeren Jahrgänge auch eine mit ihrem Foto versehene Grußkarte gestalten oder einfach am PC entspannen.

Nicole 5c Felix 6b

Am Ende wurden alle Teilnehmer mit einer Urkunde belohnt. Für Nicole (1. Platz), Felix (1. Platz) sowie Marwin (2. Platz) gab es Sachpreise. Herzlichen Glückwunsch allen Wettstreitern. Vielleicht sehen wir uns im nächsten Jahr wieder.

Text: Birgit Eggert, Mitglied der KO-Gruppe

Das Video

Die Schüler der vier Projektschulen haben ihre Sicht auf „Schule interaktiv“ in einem Video dargestellt. screenshot_video

Zum Smartboard

Schüler über das Smartboard:

  • „Ich finde das voll cool und sehr lehrreich. Und manchmal ist es richtig lustig.“
  • „Es ist sehr groß und man kann alles gut erkennen. Es macht Spaß und ist abwechselungsreich.“
  • „Es ist lustig und hilfreich beim Verstehen.“
  • „Das Schreiben am Smartboard ist nicht so einfach, weil man da so
    aufdrücken muss, aber es macht trotzdem Spaß – man kann ja auch mit den Fingern schreiben.“

Was ist denn ein Smartboard?

  • Das Smartboard ist eine interaktive Tafel, auf die mit einem Beamer das Computerbild projiziert wird.
  • Das Bild kann dann direkt an dieser Tafel manipuliert (d.h. gesteuert oder beeinflusst) werden. Es ist also keine Maus notwendig.
  • Man kann Objekte (z. B. Bilder) verschieben oder auch mit verschiedenen Stiften und sogar mit dem Finger daran schreiben.
  • Verwendet werden vor allem vorbereitete Powerpoint-Präsentationen, gescannte Arbeitsblätter oder Lernsoftware.

Und was sagen die Lehrer dazu?

Die Lehrer sehen besonders die didaktischen Vorteile. Die Aufmerksamkeit der Schüler wird auf das Unterrichtsgeschehen fokussiert. Und die Motivation der Schüler ist beim Einsatz des Smartboards so groß, dass der Lehrer die Qual bei der Wahl der sich meldenden Schüler hat. Durch eine interaktive Aufbereitung der Unterrichtsinhalte werden die Schüler stark in das Unterrichtsgeschehen miteinbezogen. Vor allem können aber auch sehr abstrakte Inhalte gut visualisiert werden. Viele Medien wie z.B. Filmsequenzen, Originaltöne oder Abbildungen des Lehrbuchs können problemlos integriert werden.

Die Notebooks

Unsere Schule nutzt zwei mobile Notebook-Stationen sehr intensiv. Ohne langfristige Anmeldung kann es allerdings passieren, dass alle Notebooks belegt sind.

schuler_am_notebook

Und sonst?

  • Schülerradio
  • Video und Digitalfotografie
  • Podcast
  • … und noch viel mehr …

nach oben

Schreibe einen Kommentar